David Sharp

David Sharp ist der Name eines englischen Abenteurers, der im Mai 2006 ohne die Hilfe von Sherpas den Mount Everest bezwingen wollte und dieses Vorgehen schließlich mit dem Tode bezahlte. Es wird angenommen, dass David Sharp sich nach der Besteigung des Gipfels auf dem Rückweg befand und in einer Höhle Schutz vor dem Wetter suchte.

Auch wird vermutet, dass er Probleme mit seiner Ausrüstung hatte und ihm möglicherweise die Sauerstoffvorräte ausgingen. Das Fatale daran ist, dass er sich ausgerechnet die Höhle ausgesucht hatte, die bekannt war als „Green Boots Cave“ in der 10 Jahre zuvor ein anderer Bergsteiger (genannt Green Boots) den eisigen Tod fand.
Es ist also durchaus möglich, dass andere Gipfelstürmer den hilflosen und zusammgekauerten David Sharp für Green Boots hielten und nicht realisierten, dass dieser mit dem Tode rang. An diesem Tag sind etwa 30-40 Kletterer am sterbenden David Sharp vorbeigezogen in Richtung des Gipfels. Dies führte zu einer regen Diskussion und Kontroversen bei denen sich sogar der neuseeländische Erstbesteiger Edmund Hillary einmischte und vor allem den zweifach beinamputierten Mark Inglis kritisierte Sharp seinem Schicksal überlassen zu haben.

Als Todesursache wird angenommen, dass Sharp an Unterkühlung oder einem Hirnödem starb. Dass Sharp alleine und mit nur sehr wenig Sauerstoff (2 Flaschen – ausreichend für etwa 8-10 Stunden in solchen Höhen) unterwegs war, war vermutlich einer der tragischen Faktoren, die zum Tode des 34jährigen Engländers führten. Bereits 2003 und 2004 versuchte Sharp den Gipfel des Everest zu erklimmen, scheiterte jedoch beide male